Dialog im Heidenheimer Klinikum
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| v. l. n. r.: Chefarzt Dr. Andreas Schneider, Klinik-Geschäftsführer Reiner Genz, Pflegedirektor Klaus M. Rettenberger, MdB Roderich Kiesewetter, Chefarzt Dr. Martin Zinkler und MdEP Dr. Inge Gräßle. |
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„Unterwegs für Jugend und Familie“ – dieses Motto der diesjährigen Sommeraktion der CDU-Abgeordneten führte die Europaabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Dr. Inge Gräßle und den Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter ins Klinikum in Heidenheim. Geschäftsführer Reiner Genz, der Ärztliche Direktor Professor Dr. Alexander Brinkmann, der Chefarztstellvertreter der Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. Volker Kirschner, der Chefarzt für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Andreas Schneider und der Chefarzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Dr. Martin Zinkler sowie Pflegedirektor Klaus M. Rettenberger standen den beiden Abgeordneten Rede und Antwort. Der Wunsch nach einem „permanenten Dialog“ war beidseitig. Der wirtschaftliche Druck auf den Krankenhäusern, Urteile zu Bereitschaftsdiensten des Europäischen Gerichtshofes und der Ärztemangel sowie neue Konzepte erforderten einen ständigen Austausch. Vor 10 Jahren konnte sich der Arzt noch 15 Minuten dem Patienten widmen, jetzt 4 Minuten. Im Gesundheitswesen gebe es ein Verteilungsproblem, das der demografische Wandel und eine älter werdende Bevölkerung noch verschärfe. Eine Privatisierung von Kliniken mache diese Tendenzen noch schlimmer. Die strikte Trennung zwischen ambulant und stationär bringe eine weitere Verschärfung der Probleme mit sich. Die Abgeordneten, die sich bei einem Rundgang vor Ort kundig machten, diskutierten mit der Geschäftsleitung auch den Stand der regionalen medizinischen Zusammenarbeit und die mögliche Aufteilung von Therapieplätzen. |