Presse
07.09.2019, 15:21 Uhr | Erhard Lehmann
CDU-Arbeitskreis "Energie und Umwelt" nimmt Kenntnis an Aktionsprogramm des Bundesumweltministeriums
 
Mit großem Interesse haben die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises "Energie und Umwelt" vom am 10. Juli 2019 veröffentlichten Aktionsprogramm des Bundesumweltminsiteriums Kenntnis genommen. In diesem Aktionsprogramm sind etliche Punkte enthalten, die vom Arbeitskreis seit mehr als zwei Jahren immer wieder schriftlich in Berlin über MdB Roderich Kiesewetter beim Wirtschafts- und Umweltministerium eingereicht wurden.
Zum ersten Mal bezieht die Bundesrepublik Stellung zum künftigen Einsatz von strombasierten Brennstoffen (Power to X/PtX), ohne dies auf dem Weg in eine CO2-neutrale und klimaneutrale Weltwirtschaft, auch nach Meinung des Ministeriums, nicht gehen wird und wofür es zwingende Voraussetzung ist, künftig große Mengen elektrischen Stroms vermehrt durch Windkraft und Photovoltaik bereutzustellen, um diese Brennstoffe mit erneurbarem Strom herstellen zu können (Wasserstoff, eKerosin, eMethan...).
Über einen raschen Einstieg in die großtechnische Produktion dieser strombasierten synthetischen Kraftstoffe ist in dem Aktionsprogramm noch nichts festgeschrieben, nur dass ein diesbezügliches Kompetenzzentrum im Land Brandenburg seinen Sitz hat, eine Demonstrationsanlage für PtX errichtet und betrieben werden soll und ein PtX-Sekretariat in Berlin Ende 2019/Anfang 2020 gegründet wird.
Die Herstellung dieser Kraftstoffe ist inzwischen ausreichend erforscht und in Kleinanlagen nachgewiesen, zum Beispiel vom ZSW in Stuttgart, vom ETH in Zürich - eine große Anlage in Werlte (Niedersachsen) erzeugt seit Jahren eMethan, welches ins Erdgasnetz eingespeist wird und (von AUDI finanziell unterstützt) von AUDI-Erdgasfahrzeugen zum Normalpreis deutschlandweit getankt werden kann für CO2-neutrales Autofahren. Diese Fakten, verbunden mit der Erwatung des CDU-Arbeitskreises, dass bis zum "Klimagipfel" am 20. September in Richtung "Aufbau einer Industrie zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe" etwas Konkretes vereinbart wird, wurden am 15. August 2019 dem Bundeskanzleramt per E-Mail übermittelt.
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